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Tipps für Pendler

Immer mehr Menschen leben und arbeiten an unterschiedlichen Orten. Sie nehmen jeden Tag einen mehr oder weniger langen Weg auf sich. Oft ist die familiäre Situation der Grund für diese Entscheidung, teilweise spielen aber auch praktische Erwägungen eine Rolle, wie der schon bestehende Freundeskreis oder Engagements in Sportclubs und Vereinen.



Unproblematisch ist das Pendeln nicht: Durch den großen Zeitaufwand steht weniger Erholungszeit zur Verfügung, was rasch zur Belastung werden kann, im schlimmsten Fall mit gesundheitlichen Folgen. Wenn Sie selbst pendeln, sollten Sie sich dieser Risiken bewusst sein und sie nicht auf die leichte Schulter nehmen – denn schon mit kleineren Anpassungen können Sie Ihren Alltag angenehmer und gesünder gestalten.

Womit pendeln?

Entscheiden Sie sich für das richtige Verkehrsmittel und die günstigste Verbindung. Öffentliche Verkehrsmittel machen das Pendeln in der Regel angenehmer, da ihre Benutzung mit weniger Stress verbunden ist und mehr Zeit zur Erholung bietet. Dabei sollten Sie sich in jedem Fall eine Verbindung aussuchen, die zeitlich nicht zu knapp bemessen ist, um nicht unnötig in Eile zu geraten. Auch die Zeit für den Weg zum Bahnhof oder zur Haltestelle sollte großzügig kalkuliert sein. Häufiges Umsteigen erhöht den Stresspegel: probieren Sie doch mal aus, wie sich eine zwar etwas längere, aber mit weniger Umsteigen verbundene Fahrt auf Ihr Befinden auswirkt.

Das Auto ist immer noch für viele das Transportmittel der Wahl, vor allem, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel mit einem viel höheren Zeitaufwand verbunden sind. Wenn Sie zu den Autopendlern gehören, können Sie abklären, ob Sie flexiblere Arbeitszeiten bekommen. Wenn man nicht zur Rush Hour auf die Strassen muss, spart man viel Zeit und Nerven.

Abschalten, ganz bewusst!

Wenn Sie mit der Bahn reisen, sollten Sie der Versuchung widerstehen, während der Fahrtzeit weiter zu arbeiten: Besonders nach einem langen Arbeitstag ist es wichtig, Abstand zu gewinnen und zum Beispiel den Tag noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen.

Wenn Sie die Arbeitsstelle verlassen, sollte der Arbeitstag beendet sein. Musik leistet hier gute Dienste, auch ein Buch oder andere Freizeitbeschäftigungen helfen bei der Entspannung. Vermeiden Sie es, unterwegs zu essen: Dieses Verhalten begünstigt nicht nur eine ungesunde Ernährung, es bringt Sie auch um die erholsame Wirkung einer ruhigen und selbst zubereiteten Mahlzeit zu Hause.

Das Wochenende

Der Stress der Arbeitswoche hat am Wochenende nichts zu suchen. Wer pendelt, muss für den Job ohnehin schon viel mehr Zeit aufbringen; umso wichtiger ist es, sich einen Freiraum zu schaffen, der von den täglichen (Arbeits-)Problemen nicht berührt wird. Wenn das Wochenende nicht als Erholungszeit genutzt wird, bleibt kein Raum zum Abschalten mehr, was einem permanenten Stresszustand gleichkommt – der Gesundheit ist eine solche Situation mit Sicherheit nicht zuträglich. Wenn es irgendwie möglich ist, sollten Sie es daher vermeiden, sich Arbeit mit nach Hause zu nehmen.

Mehr Planung

Ähnliches gilt für alltägliche Besorgungen: Wenn Sie alles auf das Wochenende schieben, sind die freien Tage ohne jeden Erholungseffekt ganz schnell wieder vorbei. Besser ist es, sich zumindest einen Tag zu schaffen, der ganz frei von "Programmpunkten" ist. Planen Sie daher die alltäglichen to do’s: Vielleicht können Sie ja unter der Woche einkaufen gehen, Online bestellen und die Wäsche am Abend erledigen? Und versuchen Sie, flexibel zu sein: Überraschender Besuch? Geniessen Sie den Moment und verschieben Sie die Wäsche auf einen anderen Tag!

Wichtig ist es, die Dinge des Alltags mit der Familie oder dem Partner, der Partnerin abzusprechen – unterschiedliche Zeitpläne sind eine häufige Quelle von Konflikten, die sich mit etwas gegenseitigem Verständnis meist aber recht einfach vermeiden lassen. Gemeinsame Unternehmungen, die Erholung bringen können, sollten darunter nicht leiden – die Familie und die Partnerschaft brauchen ihre feste Rolle und ihre Zeit im Alltag.

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